Baurecht für zweite Reihe im „Schönig“

Der Gemeinderat von Ubstadt-Reihe zeigte sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Aufstellung eines sogenannten „einfachen Bebauungsplanes“ für das Stettfelder Gebiet „Schönig“ einverstanden.

Für dieses Quartier liege lediglich ein „Baufluchtenplan“ aus dem Jahr 1957 vor, der nur eine Bebauung im vorderen Grundstücksbereich vorsehe, führte Stadtplaner Lars Petri aus. Entsprechend der früheren Siedlungsstruktur bestehen die Flächen aus Wohngebäude mit angrenzenden Gärten im rückwärtigen Bereich. Bei drei Grundstücken bestehe nun der Wunsch nach Bebauung in zweiter Reihe, für die jedoch erst Planungsrecht geschaffen werden müsse. Diese Form der Bebauung stelle eine „maßvolle Nachverdichtung“ und die Schaffung zusätzlichen Wohnraums dar, so der Planer. Die Aufstellung eines einfachen, nur wenige Vorgaben enthaltende Bebauungsplanes für zunächst die konkreten Grundstücke, ermögliche die zeitnahe und wenig aufwändige Realisierung der Vorhaben, so Detlef Rudolf vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde. Sollten sich im Rahmen der Planoffenlegung und der Beteiligung der Öffentlichkeit weitere Grundstückseigentümer für eine Bebauung in zweiter Reihe interessieren, sei eine Erweiterung denkbar.
(Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der BNN)